Anerkennung der Kurdischen Identität

Gleiche Pflichten. Gleiche Rechte.

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Rıza Baran: Zur Identität von kurdischen MigrantInnen

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Dienstag, 06. September 2011 22:00 Rıza Baran
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Riza Baran

Unter den rund 2,7 Millionen MigrantInnen türkischer Staatsangehörigkeit, die heute in Deutschland leben, sind schätzungsweise, analog zu ihrem Anteil in der Türkei etwa 800.000  KurdInnen. Hinzu kommt eine kleinere Anzahl kurdischer Flüchtlinge und StudentInnen aus der Türkei, dem Iran, dem Irak und aus Syrien.

Bis vor einigen Jahren wurden sie mit ihrer indo-europäische Sprache und ihren eigenen kulturellen Traditionen kaum bewusst wahrgenommen. Entsprechend ihres Passes wurden sie als Türken, Iraner oder Iraker betrachtet, auch von Seiten der Behörden, die für sie z.B. infrastrukturelle Maßnahmen hätten treffen müssen.

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Hamide Akbayir: Anerkennung der KurdInnen als eigenständige Ethnie ist ein Minderheitenrecht!

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Freitag, 02. September 2011 20:00 Hamide Akbayir
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Die Diasporageschichte der Kurdinnen und Kurden reicht bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück. Ihre Geschichte ist gekennzeichnet durch Unterdrückung, Verfolgung, Deportationen und Assimilierung.

Die erste Einwanderungswelle der KurdInnen nach Deutschland und Europa begann vor mehr als 50 Jahren, zunächst als Gastarbeiter und später, in den 80er Jahren als politische Flüchtlinge aus der Türkei. Die zweite große Welle war nach dem 2. Golfkrieg aus dem Irak. Aufgrund der Repressalien der Unterdrückerstaaten, wie Türkei, Iran, Irak und Syrien geht die Fluchtwelle auch heute noch weiter.


Mittlerweile leben ca. 1 Mio. Kurdinnen und Kurden in Deutschland ohne rechtliche Gleichstellung.

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Bärbel Beuermann, MdL: Zur kurdischen Identität

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Mittwoch, 31. August 2011 20:00 Bärbel Beuermann
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Solidarische Erklärung Bärbel Beuermanns anlässlich der Kampagne zur Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland

Die Assoziationen, die wir in Deutschland zu Kurdistan und den Kurdinnen und Kurden haben, ist geprägt von dem Konflikt, der die (ursprüngliche) Heimat dieses Volkes überschattet. Wir wissen, dass die Kurden im Südosten der Türkei, im Norden Syriens und des Iraks und im Westen des Irans leben - selten aber erfahren wir, dass viele Kurden inzwischen in alle Teile der Türkei und in die gesamte Welt geflohen sind, um Verfolgung und Unterdrückung der genannten Staaten zu entgehen. Über die konkreten Fluchtgründe, die (sozialen) Ursprünge des Konflikts oder die Lebenssituation vor Ort und in der Diaspora erfahren wir in den hiesigen Medien wenig.

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Heidrun Dittrich, MdB: Die Menschenrechte gelten für alle!

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Montag, 29. August 2011 18:00 Heidrun Dittrich
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Heidrun Dittrich

Es gibt das Vaterland und das Mutterland aber nur eine Muttersprache. Das Kleinkind lernt in der Sprache seiner Mutter. Das Kind bildet Begriffe aus und benennt Gefühle. In der Sprache der Kindheit leben die Gefühle.

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Yilmaz Kaba: Die Anerkennung der Kurdischen Identität

Bewertung:  / 45
Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Sonntag, 28. August 2011 18:00 Yilmaz Kaba
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Es darf nicht sein, dass die Bundesrepublik Deutschland sich weiterhin weigert die kurdische Identität anzuerkennen und somit das kurdische Volk leugnet. Die Ausgrenzung der Kultur, Sprache und weitere wichtige Maßnahmen zur Partizipation können nicht von irgendwelchen Statistiken abhängig gemacht werden, wo das Kurden-Dasein nicht geführt wird. Dies ist schlichtweg die Weiterführung der Antidemokratischen Verleugnungspolitik der türkischen Regierung und des türkischen Staates.

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Dipl. Soz. Nihal Bayram: Muttersprache und Identität

Bewertung:  / 31
Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Freitag, 26. August 2011 18:00 Nihal Bayram
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Die kurdische Sprache

Die kurdische Sprache gehört zur Sprachfamilie der iranischen bzw. indiogermanischen Sprachen, worunter sich Persisch, Paschto, Belutschi, Kurmandschi, Sorani, Luri, Zazaki, Gorani befindet. Die kurdische Sprache selbst wird in mehreren /verschiedenen Dialekten gesprochen. Der von etwa 10 Millionen Menschen am weitesten verbreitete und gesprochene Dialekt ist Nordkurdisch/ Kurmanci und wird vor allem in Mesopotamien, an der türkisch-iranischen Grenze, im Norden Iraks, im Kaukasus und in Syrien gesprochen.

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Ingrid Remmers, MdB und Mitglied im Petitionsausschuss: Ich unterstütze die Kampagne

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Mittwoch, 24. August 2011 23:00 Ingrid Remmers
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Ich unterstütze die Kampagne, weil der kurdischen Bevölkerung dieselben Menschenrechte zustehen, wie allen Völkern. Dazu gehört das Recht die eigene Kultur zu leben, das Recht die eigene Sprache zu sprechen und nicht zuletzt das Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Betätigung.

Eigentlich ist es auch in Deutschland als demokratischen Staat eine Selbstverständlichkeit: Ethnische und kulturelle Minderheiten werden anerkannt und genießen Schutz. Das gilt leider nicht für die hier lebende kurdische Bevölkerung.

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Haydar Işık: Kurdische Identität

Bewertung:  / 17
Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Samstag, 20. August 2011 23:00 Haydar Işık
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Anerkennung der   Kurdischen Identität

Als nach dem I. Weltkrieg die Imperialistischen Länder Großbritannien, Frankreich und USA Kurdistan auf der Landkarte mit dem Lineal teilten, fragte niemand das kurdische Volk, nach seinen Einverständnis. Seitdem konnten die mit Stacheldraht von einander abgegrenzten Kurden keine Einheit zeigen, da sie von den zentralistischen Staaten Türkei, Iran, Irak und Syrien stets unterdrückt wurden. Obwohl die Kurden das größte Volk der Welt (etwa 40 Millionen Menschen) ohne Staat sind, wurde jede Forderung zur Verbesserung der kulturellen und sozialen Situation der Kurden mit militärischem Einsatz beantwortet.

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Jürgen Klute, MdEP: Kurdische Identität

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Samstag, 20. August 2011 23:00 Jürgen Klute
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Lange wurden die Kurdinnen und Kurden, die in Deutschland leben, nicht als Kurden wahrgenommen. Sie galten - je nach dem, aus welchem Land sie kommen - als Türken, Syrer, Iraner oder Iraker. Ihre Identität wird in der Bundesrepublik - wie in vielen anderen Staaten auch - bis heute ignoriert. Aktuell werden Kurdinnen und Kurden in Deutschland immer wieder mit Terrorismus in Verbindung gebracht.

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Christiane Schneider: "Die Verweigerung der Anerkennung ist Unterdrückung. Deshalb unterstütze ich die Forderung nach Anerkennung der kurdischen Identität."

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Freitag, 19. August 2011 23:00 Christiane Schneider
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Wir leben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft. Ich setze mich politisch für den interkulturellen Austausch ein, der aber kann nur bei gegenseitiger Anerkennung gelingen. Die Verweigerung der Anerkennung ist Unterdrückung. Deshalb unterstütze ich die Forderung nach Anerkennung der kurdischen Identität. Und:

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Rıza Baran: "Über die Notwendigkeit der Petition"

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Freitag, 19. August 2011 19:19 Rıza Baran
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Riza Baran

Um eine Fortsetzung von Verfolgung und Repression, wie sie im Mittleren Osten Fakt ist, in den westeuropäischen Aufnahmeländern zu verhindern, halten wir es für notwendig, dass wir als Minderheit in diesen, unseren Gesellschaften, darin unterstützt werden, unsere Kultur und Sprache zu pflegen.

Wir berufen uns dabei auf das Europarat-Abkommen von 1998 (Rahmenabkommen des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten in Europa), welches von allen 41 Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde.

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Cansu Özdemir: "Die Partizipation aller Gesellschaftsgruppen ist wichtig für eine demokratische Gesellschaft."

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Freitag, 19. August 2011 17:34 Cansu Özdemir
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Die Partizipation aller Gesellschaftsgruppen ist wichtig für eine demokratische Gesellschaft. Um partizipieren zu können, müssen die Kultur und Identität eines jeden Menschen anerkannt werden, damit sie sich entfalten können.

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Ulla Jelpke - Pressemitteilung: Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Donnerstag, 18. August 2011 15:00 Ulla Jelpke
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"In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage zu „Kurdenspezifische Migrationspolitik“ (17/4727) bestätigte mir die Bundesregierung zwar, dass rund 800.000 Kurdinnen und Kurden in Deutschland leben. Gleichwohl ist die Regierung bislang nicht bereits, diese großen Gruppe als eigenständige Migrationsgruppe anzuerkennen" kritisiert die Abgeordnete Ulla Jelpke anlässlich der laufenden Kampagne zur Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland.

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Resad Özkan: „Zwischen Integration und Assimilation - Zur Situation der Kurden in München“ - 300 S./Forschung an der Universität München (LMU)

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Sonntag, 14. August 2011 23:56 Resad Özkan
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Aas Leben in einer multikulturellen Gesellschaft mit all seinen Auswirkungen ist ein viel diskutiertes Thema auf allen politischen Ebenen und in der breiten Bevölkerung. Daß München als multikulturelle Stadt gilt, ist angesichts des Ausländeranteils von 21,6 % (1996) unumstritten, ja es wird sogar von einer „Einwanderungsstadt“ gesprochen, ein Begriff, der nicht nur den derzeitigen Status charakterisiert, sondern auch zukünftige Einwanderungsperspektiven impliziert.

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Muttersprache: Kurdisch

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Samstag, 13. August 2011 19:01 Rıza Baran
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Muttersprache: Kurdisch

Die besondere Situation der Kurden, speziell im Bereich von Bildung und Kultur, wurde in der Forschungslandschaft Deutschlands erst in den letzten Jahren ansatzweise berücksichtigt. In ihren Herkunftsstaaten Türkei, Iran, Irak und Syrien, in denen die Kurden nicht nur im kulturellen Bereich jahrzehntelang Repressionen ausgesetzt waren und teilweise immer noch sind, galten sie sowieso nur als mögliches Objekt nationalistischer Berichterstattung. Deshalb müssen wir hier über die Ausgangslage und die Hintergründe der KurdInnen berichten, die als ArbeitsmigrantInnen nach Deutschland kamen. Nach den positiven Entwicklungen insbesondere im Irak und in der Türkei seit dem Golfkrieg von 1991, können wir heute ein wenig optimistischer sein.

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Martin Dolzer: Kampagne zur Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland ist meiner Meinung nach wichtig und notwendig!

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Sonntag, 07. August 2011 19:19 Martin Dolzer
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Martin Dolzer

Die Kampagne zur Anerkennung der kurdischen Identität in Deutschland ist meiner Meinung nach wichtig und notwendig. Dass sie von sehr vielen kurdischen und auch türkischen Organisationen mitgetragen wird, freut mich sehr. Ungefähr eine Million KurdInnen leben zurzeit in Deutschland. Dass eine der größten MigrantInnengruppen bis heute nicht als eigenständige MigrantInnengruppe anerkannt wird, kann im Grunde genommen als eine Fortsetzung der Unterdrückung und Verfolgung der Flüchtlinge mit anderen Mitteln betrachtet werden. Den KurdInnen werden in diesem Rahmen auf bürokratischer und juristischer Ebene, auch in der Bundesrepublik Grundrechte wie z.b. die Anerkennung der kulturellen Identität und in weiten Teilen auch die der freien politischen Organisierung, vorenthalten.

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Antwort der Kleinen Anfrage der Abgeordneten Cansu Özdemir

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Sonntag, 31. Juli 2011 17:34 Cansu Özdemir
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Schriftliche Kleine Anfrage

der Abgeordneten Cansu Özdemir (DIE LINKE) vom 22.06.11

und Antwort des Senats 28.06.11

- Drucksache 20/857 -

Betr: Hamburgerinnen und Hamburger kurdischer Herkunft

Kurdinnen und Kurden sind in der Bundesrepublik Deutschland nicht als eigenständige Migranten-/-innengruppe anerkannt. Die Bundesregierung geht von einer geschätzten Anzahl von ca. 800.000 in Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden aus.

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Kleine Anfrage der Abgeordneten Cansu Özdemir

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Samstag, 30. Juli 2011 17:34 Cansu Özdemir
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Schriftliche Kleine Anfrage der Abgeordneten Cansu Özdemir (DIE LINKE)

Betr: Hamburgerinnen und Hamburger kurdischer Herkunft

Kurdinnen und Kurden sind in der Bundesrepublik Deutschland nicht als eigenständige MigrantInnengruppe anerkannt. Die Bundesregierung geht von einer geschätzten Anzahl von ca. 800 000 in Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden aus.

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Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke

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Hauptkategorie: ROOT Veröffentlicht am Samstag, 30. Juli 2011 17:34 Ulla Jelpke
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Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke (DIE LINKE)

Kurdenspezifische Migrationspolitik - BT-Drucksache 17/4727